{"id":350,"date":"2025-01-14T20:38:48","date_gmt":"2025-01-14T19:38:48","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgang-schwabe.de\/?p=350"},"modified":"2025-01-14T20:39:29","modified_gmt":"2025-01-14T19:39:29","slug":"ferne-selbstvergessenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-schwabe.de\/index.php\/2025\/01\/14\/ferne-selbstvergessenheit\/","title":{"rendered":"Ferne Selbstvergessenheit"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Nachmittag mit Tee aus Taiwan, zubereitet auf die traditionellen Gongfu Cha Weise und erg\u00e4nzt durch musikalische Darbietungen auf der chinesischen Zither Guqin.<br>Es werden Tees aus verschiedenen Anbaugebieten in Taiwan serviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Inspiriert von dem Klassiker \u201eQinmusik zwischen B\u00e4chen und Bergen\u201c spielen wir Qinmusik, die die Stimmung des selbstvergessenen daoistischen Einsiedler darstellt, der fern vom Gewimmel der Menschen seine Gedanken ins Unendliche schweifen l\u00e4sst. Dazu servieren wir passenden Tee. Die drei Teearten repr\u00e4sentieren die drei Arten der Ferne: H\u00f6henferne \u9ad8\u9060, Tiefenferne \u6df1\u9060 und Weitenferne \u5e73\u9060, wie sie der songzeitliche Maler Guo Xi einf\u00fchrte \u2013 Drei Arten sich in der Landschaftmalerei zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>_____________Die Musik_____________<br>Variationen auf die Melodie \u201cSuche nach dem Einsiedler \u62db\u96b1\u201c<br>Dunkles Schweigen \u7384\u9ed8<br>Fr\u00fchlingsmorgen im Pfirsichhain \u6843\u6e90\u6625\u66c9<br>Improvisation \u00fcber die Ferne<\/p>\n\n\n\n<p>_____________Die Teesorten_____________<br>:::Wilder wei\u00dfer Tee Pingling Region in Nordtaiwan, geerntet im Fr\u00fchling 2024 von Teebauern in vierter Generation<br>:::Leicht fermentierter Oolong Tee, Lishan Gebirge, Tianchi Region \u68a8\u5c71\u5929\u6c60 (\u00fcber 2000m) Fr\u00fchling 2024<br>:::Schwarzer Tee &#8220;Oriental Beauty \u6771\u65b9\u7f8e\u4eba&#8221; aus Hsinchu in Mitteltaiwan von 2007, leicht nachger\u00f6stet<br>Alternativ: Huang Jing (\u9ec4\u7cbe) ohne Teein<br>das Rhizom von Polygonatum sibiricum (Sibirischer Wei\u00dfwurz), ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein beliebtes Tonikum zur St\u00e4rkung von Vitalit\u00e4t, Ausdauer und Immunsystem<\/p>\n\n\n\n<p>Die drei Teesorten verschaffen eine unterschiedliche geschmackliche Erfahrung. Der strenge Geschmack des schwarzen Tees erinnert an die imposanten Berge in der Perspektive der H\u00f6henferne. Der leichtfermentierte Oolongtee hat eine Tiefe in seinen sich wandelnden Geschmacksnuancen, wie sie auch in der Tiefenferne der Malerei erfahren wird. Der wilde wei\u00dfe Tee in seiner klaren Reinheit entf\u00fchrt uns in die Weite.<\/p>\n\n\n\n<p>:::Zur Einf\u00fchrung stellt Wolfgang Schwabe das Kapitel \u201eFerne\u201c aus seiner 2025 erscheinenden \u00dcbersetzung von \u201eQinmusik zwischen B\u00e4chen und Bergen\u201c vor, erg\u00e4nzt durch einen kurzen Exkurs zur Bedeutung von \u201eFerne \u9060\u201c in der chinesischen Dichtung und Malerei.<\/p>\n\n\n\n<p>_____________Ort_____________<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Berliner Salon f\u00fcr chinesische Kultur<\/strong><br>Feilnerstr. 10<br>10969 Berlin<br>klingeln bei Keller, 1OG<\/p>\n\n\n\n<p>_____________Zu den Personen<strong>_____________<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wolfgang Schwabe erlangte w\u00e4hrend seiner 25 Jahre auf Taiwan eine gro\u00dfe Vertrautheit mit taiwanesischem Tee. Die ausgew\u00e4hlten Teesorten stammen von Teebauern, mit denen er zum Teil eine Jahrzehnte alte Bekanntschaft pflegt. Die chinesische Zither Guqin spielt er seit drei\u00dfig Jahren als Teil seiner Besch\u00e4ftigung mit der traditionellen Philosophie Chinas.<br>Er ist Mitbegr\u00fcnder der Konferenz f\u00fcr Guqin, Musik\u00e4sthetik und Humanismus und hat unter seinem chinesischen Namen \u65bd\u7dad\u79ae zahlreiche Aufs\u00e4tze zur Guqin\u00e4sthetik ver\u00f6ffentlicht. Von 2006 bis 2019 unterrichtete er chinesische Philosophie an der Tamkang Universit\u00e4t und der Foguang Universit\u00e4t in Taiwan.<\/p>\n\n\n\n<p>Lilia Keller kam erstmals bei Ihrer ersten China Reise 2007 mit der Gu Qin Musik in einem Tempel in Wuhan in Ber\u00fchrung. Das Qin spielen lernte sie stets verbunden mit der chinesischen Teekunst. Sie spielt am liebsten bei Teezeremonien, f\u00fcr Tai Chi- und Yoga \u00dcbende.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Nachmittag mit Tee aus Taiwan, zubereitet auf die traditionellen Gongfu Cha Weise und erg\u00e4nzt durch musikalische Darbietungen auf der chinesischen Zither Guqin.Es werden Tees aus verschiedenen Anbaugebieten in Taiwan serviert. 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